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Sektion Neu-Ulm

des Deutschen Alpenvereins e.V.

Familiengruppe

Die Familiengruppe

Wir sind eine Gruppe von Familien und Alleinerziehenden mit Kindern des Jahrgangs 2004 – 2009 (Anhaltspunkt). Wir möchten mit den Kindern schöne Erlebnisse und Spaß in den Bergen haben und mit ihnen verschiedene Bergsportarten ausprobieren. Außerdem wollen wir klettertechnische und alpine Grundlagen vermitteln, sowie den Kindern das Verhalten im Gebirge und die Schonung der Natur näher bringen.


Was machen wir?

Wir treffen uns ca. einmal im Monat und stellen gemeinsam ein sehr buntes und abwechslungsreiches Programm auf, wie z.B.:

Wandern in der Region und im Allgäu

Hüttenwochenenden (z.B. im Alten Höfle)

Gemeinsame Radtouren

Familienklettern im Sparkassendome

Kontakt: Ina Döring  0731/9214778

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unser Programm für 2017 findet Ihr hier !

 

Hinweis

Bei den Touren handelt es sich nicht um Führungstouren, sondern um Gemeinschaftstouren auf eigene Gefahr und Verantwortung!

 

 

Winter-Wochenende auf dem Höfle

Zum verlängerten Wochenende um den Tag der deutschen Einheit trafen sich wieder über 50 Familiengruppeninteressierte unserer Sektion im Alten Höfle. Das Höfle-Wochenende ist mittlerweile eine Institution der Familiengruppe. So gab es wie immer rege Nachfrage für das Wochenende. Vor ihrer Ankunft nutzten verschiedene Ankömmlinge wie immer die Möglichkeit, frische Milch und Käse in der Sennerei zu beschaffen, egal ob sie bereits am Freitagabend oder am Samstagvormittag anreisten.

Es ist immer wieder schön, Vertraute wie auch neue Familien zu begrüßen. … und doch eint alle das Verlangen nach Wanderfreizeit im Allgäu. Die Altersspanne der Kinder reicht von circa sechs bis 12 Jahren. Dieses Mal war das Wetter von Anfang an wenig vielversprechend. Insofern war die eine oder andere Familie gar auf einen Thermenbesuch vorbereitet.

Unser Ausflug am ersten Tag führte uns nach Bad Hindelang. Wir treffen uns am Ostrachparkplatz. Vor uns liegen ca. 800 Höhenmeter bis zur Hütte. Die älteren Kinder steigen in hohem Tempo bis zur Hütte und meistern auch die kurzen, teilweise ausgesetzten Stellen ganz wunderbar. Auf der Hütte entspannen wir in einer ausgiebigen Pause bei leckerem Hüttenessen. Die Gipfelfreudigen investieren ab der Hütte ca. 1.5 Stunden Schweiß, um auf den Iseler zu steigen und die grandiose Aussicht zu genießen. Die Mehrheit der Gruppe steigt bereits ab und genießt den abenteuerlichen Tobel. Verwunschen und märchenhaft begeistern sich die vielen Kinder aller Altersgruppen auf dem Rückweg. Pünktlich vor Beginn des Regens sind wir zurück im Höfle.

Am zweiten Tag teilt sich die Gruppe aufgrund des regnerischen Wetters. Eine größere Gruppe unternimmt eine kürzere Wanderung im Gunzesrieder Umfeld. Vereinzelt werden die nahegelegene Therme oder das Bergbauernmuseum besucht. Mit dem Wunsch auf trockenes Wetter sammeln sich alle wieder im Höfle und genießen das gemeinsame Abendessen. Es wird französisch gekocht und die Gruppe verbringt begeistert den Abend zusammen.

Der dritte Tag beginnt mit viel Regen. So erfasst Aufbruchsstimmung zunehmend die Gruppe, da die Wetteraussichten für den Tag trüb bleiben und nur nasses Wetter zu erwarten ist. Wir sind uns einig, dass wir wieder kommen wollen. Bis bald in diesem immer angenehmen Umfeld der Wanderfreude.

Aggenstein mit Alphorn
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Die herbstliche Aggensteintour beginnt mit der Frage: Wie findet man die Teilnehmer? Am Treffpunkt Breitenbergbahn tummeln sich zum vereinbarten Zeitpunkt um 8:30h gefühlt 500 Autos mit nochmal gefühlt der vierfachen Menge an Insassen. Vor der Bahn bezieht eine Alphorntruppe Stellung. Meine Nachfrage ergibt: heute Bergmesse. Diese Information war wohl an uns vorbeigegangen.

Dank offener Augen (Ulmer Kennzeichen) und Mobilfunkverbindung lassen sich alle bekannten und unbekannten Gesichter vor der Bahn zusammenziehen, und eine erste Truppe setzt zwei Fahrzeuge an den Schlusspunkt der Wanderung um. Während der Rest sich durch die Kassenschlange staut und die Karten besorgt.

Trotz Alphörnern, Bergmesse und Logistik starten wir um 10 Uhr an der Bergstation zur Wanderung. Auf der Breitenbergskipiste haben die Alphörner Stellung bezogen. Der leise Klang begleitet uns weit hinauf. Es ist Herbst und trotzdem sehr warm. Die Pause vor den drahtseilversicherten Stellen ist gemütlich sonnig. Dann werden Seile ausgepackt, um die Jüngsten zu sichern. Leider hat das schöne Wetter nicht nur Gottesdienstbesucher gelockt. Der Aggenstein wird einmal mehr seinem Ruf gerecht, dass man einen Marsriegel von unten bis an den Gipfel durchreichen könnte wenn man denn wollte. Aber die Aussicht ist herrlich und die Dohlen schlagen sich den Magen voll.

Wir lassen die Drahtseile und den Steinschlag im Gipfelhang hinter uns und steigen wieder hinab zum Sattel und wandern weiter Richtung Ostlerhütte am Breitenberg. Die dortige Hütte ist gepackt voll mit Alphornbläsern, die noch ein Ständchen geben, und deren Zuhörern. Für die Mittagspause legen wir uns daher eins weiter auf eine kleine sonnige Wiese.

Der Abstieg verläuft steil und einfach. Nur ein Paar Schuhe gibt auf und verliert die Vibramschicht auf den Sohlen. Der Testlauf zeigt: Vibram wird überbewertet. Man kann auch ohne Sohlen wandern.

An der Fallermühle sind alle müde und jeder freut sich über die üppige Speisekarte. Wir holen die restlichen Fahrzeuge von der Bergbahn herüber und lassen den Abend gemütlich mit Kässpätzle und Pommes ausklingen – während eben noch erschöpfte Kinder das Gelände mit Tretautos unsicher machen und fröhlich über den Spielplatz hüpfen.

Schwarzwasserhütte reloaded

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Nachdem beim letzten Versuch auf die Schwarzwasserhütte ein Schlauchboot das passende Accessoire gewesen wäre hatten die 17 Teilnehmer der Familiengruppentour dieses Jahr Glück mit dem Wetter.

Schon freitags reiste die Truppe im Alter zwischen 5 und 53 Jahren an und startete zu einem abendlichen Aufstieg auf die Hütte. Der Wirt war so nett und hielt trotz Ankunft um halb acht warmes Essen für uns bereit. So dass wir frisch gestärkt ins Bett des Nebengebäudes fielen und fit waren für die Touren der folgenden beiden Tage. Der Samstag erwartete uns mit gemischtem Wetter. Bei starker Bewölkung ging es hinauf zum Gerachsattel und durch weitläufige bunte Wiesen zu Neuhornbachjoch. Hier entschieden wir uns mutig für den Weg „nur für Geübte“ hinauf zum Kreuzmandl. Über stahlseilversicherte Kletterstellen ging es weiter zum Steinmandl. Die Mehrheit stieg nun über unschwierige Wanderwege zurück zu Hütte und Speiseeis. Die sportlich motivierten nahmen noch den ausgesetzten Grat zum Grünhorn ins Visier und kehrten von dort über die Ochsentaler Scharte zurück auf die Hütte.

Nach dem feuchten Wetter der Vortage trocknete der Fels wider Erwarten schnell ab, so dass wir am Sonntag den Hohen Ifen auf den Plan nahmen. Die Sonne schien schon morgens so viel sie konnte und wir waren froh über den beständigen leichten Wind. Die Stahlseilstellen jenseits der Ifersgunten-Hütte waren gut zu meistern und wir erreichten mit einigen Blasen aber sonst gut erhalten den Gipfel. Den teilten wir mit zwanzig gefräßigen Dohlen und gefühlt hundert fütternden Wanderern, bevor es über die Nordseite durch Fels und Schnee hinab ging zur Ifenhütte, eine Oase mit kaltem Getränk und Eis unter grillwarmer Sonne. Die nutzen wirr gern zur Rast. Eine willkommene Überraschung war danach der neu eingerichtete Wanderweg von der Ifenhütte hinunter zum Parkplatz an der Auenhütte. Immer schön beschattet und im Wald schlängelte er sich über weichen Boden hinab zum Ausgangspunkt – eine Wohltat für unsere glühenden Köpfe und müde Knie. So muss Wandern sein!

Fazit: Prima Wetter, prima Mannschaft, prima Wochenende

Hanauer Hütte

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Die Hanauer Hütte im Lechtal ist ein pitoreskes Kleinod. Diesen Sommer ausgezeichnet durch einen wilden Zustieg über ein Lawinenkegel des vergangenen Winters. Einen wunderschönen kalten Wildbach. Lustige Jungrinder am Wegesrand. Und eine nahezu unwirkliche Hitze im Aufstieg. 20 unbeirrbare Familiengruppenmitglieder ließen sich von den Schwimmbadtemperaturen nicht abhalten und schleppten ihr Übernachtungsgepäck über Weiden, Schneereste und steile Schuttwege hinauf zur Hütte. Was alle am laufen hielt, was der nahe Bach, in den man die Sonnenkappe hier und dort zur Abkühlung tauchen konnte.

Die Kletterlustigen nahmen kurz unterhalb der Hütte den Abzweig scharf links und stiegen über den hütteneigenen kurzen Klettersteig die letzten Höhenmeter hinauf zur Hütte. Die Wanderlustigen erklommen den steilen Normalweg und man traf sich nach einer Stunde zu gemütlichen Samstagnachmittagprogramm an der Hütte. (Der Klettersteig bietet zwei Routen. Die einfache ist als Aufstiegsalternative tauglich, wenn auch nur mit entsprechender Ausrüstung. Der andere eignet sich für die Feierabendrunde und führt – in höherem Schwierigkeitsgrad – dem Bachverlauf hinauf aufs Plateau.)

Das Mittagsprogramm wurde ganz individuell gehalten. Baden am Bach, Kurzwanderung auf die nächste Scharte oder ein gemütlicher Plausch in der Sonne waren die gewählten Varianten. Ein feines Essen am Abend bot einen guten Tagesausklang. Der Sonntag hatte ebenfalls bollewarmes Sommerwetter im Gepäck. Die Übernachtungssachen durften wir auf der Hütte deponieren und zogen mit leichtem Rucksack Richtung Tagesziel: Für Gipfelaspiranten stand die Kogelseespitze auf dem Plan. Den steilen Aufstieg von gut zwei Stunden nahmen jedoch nur zwei in Angriff. Der Rest der Truppe entschied sich für die Hochgebirgs-Badevariante am Parzinsee. Dass dort noch Schneereste im Wasser schwammen, konnte die Kinder vom Baden nicht abhalten und alle hatten bei tropischen Temperaturen einen winterlich-nassen Spass.

Gründlich durchgeeist war dann auch der steile Abstieg ins Tal gut zu bewältigen. Gründlich gegart und durchgebadet kamen wir alle im schönen Boden wieder an und fanden, dass die Hanauer Hütte definitiv mal wieder einen Besuch wert wäre.

Sulspitze - Wettlauf mit den Regenwolken

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Nachdem die Tour auf die Sulzspitze 2014 ins Regenwasser gefallen war, sah die Prognose 2015 unwesentlich besser aus. Trotz frühem Start mit der ersten Gondel und Regenwarnung für den Nachmittag ließen sich 24 wetterfeste Wanderer nicht abhalten.

Mit Seilbahnunterstützung war der Ausgangspunkt – das Neunerköpfle im Tannheimer Tal – schnell erreicht. Von dort schlängelt sich ein einfacher Höhenweg über Wiesen und Weiden auf einem aussichtsverwöhnten Rücken oberhalb des Tannheimer Tals Richtung Sulzspitze.

Der Vormittag war strahlendblau mit leichtem Föhnwind. Ohne größere Rast erreichte die Truppe den Abzweig zur Sulzspitze. Über steile und abschüssige Grashänge zieht der Weg dort im leichten Zickzack Richtung Gipfel. Die Schneefelder des letzten Winters boten noch Gelegenheit für Schneebälle und Rutschpartien. Am Gipfel angekommen wurde klar: Wetterberichte sind verdammt gut. Die ersten Vorboten der angekündigten Schauer waren schon auf dem Weg zu uns. Die letzten Ankömmlinge mussten ihre Gipfelstärkung hastig verschlingen, damit es noch zu einer Tasse Cappuccino ohne Regen auf der Gappenfeldalm reichen würde.

Auf der Gappenfeldalm verdrückten wir Unmengen Waffeln, bevor sich die Wege trennten. Eine Gruppe wanderte über den Höhenweg zurück zur Seilbahn. Die andere machte sich zu Fuß auf den Weg ins Tal. Der schlängelt sich in steilem Zickzack durch Wiesen, Wald und Bachbetten hinab. Ein Seitenbächlein zeigte noch die zerstörerische Gewalt des Regens vom Vortag. Bergsturzartige Schuttmassen hatten den Weg teils einfach entfernt. Gut, das wir heute und nicht am Vortag dort herum spazierten. So schnell wie möglich ließen wir das Einzuggebiet des Seitenbachs hinter uns, um schließlich auf Forstwegen zur Teerstraße zu gelangen, die vom Vilsalpsee nach Tannheim führt. Dem Bus, mit dem wir zurückfahren wollten, konnte wir gerade noch hinterherwinken.

Der Regen hatte uns mittlerweile auch eingeholt. 20 Minuten auf den nächsten Bus zu warten war eine feuchte Option. Daher nahmen auch die Familien mit kleineren Kindern die letzten drei Kilometer Fußmarsch durch die Talsohle nach Tannheim in Angriff. Die verbliebenen Schokoriegel und ein paar Kühe am Weg mobilisierten die letzten Kräfte. Und so kamen auch unsere beiden fünf Jahre jungen Teilnehmer nach dieser langen Tour mit Regenwolken auf den Fersen zwar erschöpft aber gut wieder in Tannheim an. Gratuliere – Ihr seid wirklich gut!

Hinanger Wasserfälle, Mai 2015

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Unsere Feuertaufe war am 09. Mai in der Nähe von Sonthofen. Nele und ich übernahmen die Verantwortung für eine Familienwanderung und wurden zum ersten Mal aktiv im Deutschen Alpenverein. Doch zunächst machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. An Ostern war noch einmal kräftig viel Schnee gefallen und machte damit unsere ursprüngliche Wanderung durch die Gaisalpe unmöglich - der Tobelweg war Anfang Mai noch wegen Steinschlags gesperrt. So planten wir kurzfristig um und fanden in der Nähe einen kindertauglichen Aufstieg zur Sonnenklause - über die Hinanger Wasserfälle. Um auf Nummer sicher zu gehen, starteten wir am 02. Mai zu einer Probewanderung. Unsere beiden jungen Männer Gregor und Carl-Luis absolvierten den Aufstieg mit Bravour und wir konnten uns von der Schönheit des Weges vorbei am Wasserfall überzeugen. Nebenbei notierten wir ein paar Auffälligkeiten und entwickelten für die Kinderschar der Familiengruppe einen kurzen Fragebogen.

Am zweiten Maisonntage startete die Familiengruppe gegen 10 Uhr in Hinang und die Kinder wurden mit Bleistiften und Zetteln ausgerüstet. Diese waren nun damit beschäftigt, Treppenstufen, Ruhebänke und Wanderbezeichnungen zu suchen, was den Erwachsenen einen angenehmen Aufstieg bis zur 1200 m gelegenen Sonnenklause bereitete. Nach guten 1 1/2 Stunden angekommen, durften sich die Kinder einen Schatz an Süssigkeiten teilen, während die Eltern eine kleine Verschnaufpause einlegten. Frisch gestärkt starteten wir noch weiter nach oben und konnten über einen Rundweg zwei Stunden später die Kinder im Bergwasser kneipen lassen. Die ganz Engagierten erweiterten die Runde um die Besteigung des Sonnenkopfs. Ein kleiner Umweg führte uns noch an der Göttin der Liebe vorbei, Hinang ließen wir dann links liegen und kehrten gegen 17 Uhr zu den Autos zurück.

Obwohl das Wetter an jenem Samstag keinen wandertauglichen Eindruck erweckte, hatten wir nur einen kurzen Regenschauer zu überstehen und verbrachten den Tag fast trocken mit großartiger Sicht auf die noch schneebedeckten Gipfel.

Draußen am Fels ist Klettern am Schönsten – aber nur wenn das Wetter mitspielt

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Im April, da macht das Wetter was es will und so sah es für die zwölf angereisten Familien anfangs bei einem Sonne-Wolken-Mix gar nicht so übel aus. Zuerst spazierten wir mit wunderschönem Blick auf Eselsburg zum Jungfrauenfels. Auf der Wiese zwischen den Apfelbäumen schlugen wir unser Lager auf und zogen unsere Gurte an.
Einige Seile mussten noch eingehangen werden und als dann alle Kinder bei ihrer ersten oder zweiten Route waren – ging es los.
Ein 15-minütiger kräftiger Schauer überraschte uns und wir trieften vor Nässe, wie auch der Fels und unser Equipment.
Wir entschlossen uns, den gemütlichen Teil des Ausfluges vorzuziehen und viele Familien kamen mit zur Talschenke.
Dort angekommen lachte schon wieder die Sonne und nach so manchen süßen und herzhaften Leckerlis entspannten sich alle wieder.
Die Kinder durchkämmten den Bauernhof und die Erwachsenen unterhielten sich lebhaft. So wurde es für die dagebliebenen Familien doch noch ein versöhnlicher Abschluss.
Gegenüber dem letzten Jahr waren aber 30 min Klettern schon besser als der Totalausfall!
Im nächsten Jahr gibt es dann Sonne satt, also schon mal vormerken!

Mathias Otto

Winter-Wochenende auf dem Alten Höfle (7. bis 9.2.2014)

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Weil es im Herbst so schön war haben wir für den Februar 2014 gleich noch ein Schneewochenende rund ums Alte Höfle organisiert. Wieder waren wir ca. 30 Personen, wieder waren ein paar neue Familien dabei – und wieder war die Stimmung ganz toll, die Kinder glücklich, die Eltern gelassen.

Wir hatten Glück und in Gunzesried lag soviel Schnee, dass wir unsere mitgebrachten Ski und Schlitten endlich einmal nutzen konnten.

Der Start am Freitag Abend war für die Jahreszeit eher besonders: ein mitgebrachter Webergrill sorgte für ein Abendessen der besonderen Art und die Würstchen und Steaks schmeckten in der kalten Winterluft besonders gut. Außerdem sorgte das gemeinsame „Um den Grill stehen und hungrig auf die Würstchen warten“ für ein gutes Kennenlernen und Austauschen.

Am Samstag dann ging - wer Lust hatte- auf die Piste; das wollte nur eine Familie, so dass wir anderen gesammelt einen wunderschönen Spaziergang zur Rappengschwend gemacht haben. Bei strahlendem Sonnenschein und glitzerndem Schnee war die Stimmung natürlich klasse – und wir konnten uns draußen beim leckeren Essen mit Sonnenschein in den Gesichtern auf der Alpe stärken.

Highlight des Tages war die Abfahrt von der Rappengschwend bis ins Tal mit den Schlitten! Das gefiel vor allem den Kindern so gut, dass sie sich gleich noch ein paar Mal den Weg bergauf gemacht haben und noch viele Abfahrten genossen haben. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit unkomplizierter Gemeinschafts-Kocherei ließen wir den Tag gemütlich ausklingen und das ein oder andere Kind streckte schon bald die Flügel.

Nach dem gemeinsamen Aufräumen am Sonntag hat sich noch eine kleinere Gruppe auf den Weg zur Sofaalpe gemacht. Bei Sonnenschein sind wir los und kamen - nachdem es zwischendrin etwas ungemütlich und stürmisch war – bei solchem auch wieder am Höfle an und machten uns zwar ein bisschen müde, aber erfüllt auf den Heimweg Richtung Ulm.

Sch(n)eeeee wars!

Ausflug „ Rund um Illerbeuren“ am 25.5.2014

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Was für ein schöner Tag! Bei strahlendem Sonnenschein machten wir uns an diesem Sonntag von Illerbeuren aus auf zu einer kleinen, feinen Wanderung.

Ein versteckter Waldweg führte unsere etwa 40 Personen große Gruppe zuerst nach Maria Steinbach, einer opulenten barocken Kirche. Von dort aus wollten wir gern eine ausgeschilderte Bademöglichkeit an der Iller nutzen; leider haben wir den Weg dorthin nicht ganz genau gefunden, dafür nutzten wir den Abstecher, um auf einer wunderschönen Wiese unser Mittagspicknick zu machen.

Im Anschluß sind wir dann zügig zur „Illerfähre“ gewandert, das für viele Kinder das eine Highlight des Tages darstellte: Josef Fischer setzte uns in 2 Gruppen über die Iller, so dass wir dann auf der anderen Seite direkt nach Illerbeuren zurücklaufen konnten. Da wir ein paar kleinere Kinder dabei hatten, haben wir die Wanderung etwas abgekürzt.

Um 15 h haben wir uns dann durch das Bauernhofmuseum in Illerbeuren führen lassen. Zwei Damen erzählten uns vom früheren harten Leben der Bauernfamilien und beeindruckten uns durch die lebhafte Darstellung.

Jede Familie schlenderte dann noch mehr oder weniger lang durch das weitläufige Gelände; die ein oder anderen nutzen den Gasthof am Museum noch fürs Abendessen, ehe es dann nach einem schönen Tag zurück nach Hause ging.

Wanderwochenende Altes Höfle vom 02. - 05.10.2014

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Es war wieder soweit – die Familiengruppe machte sich auf den Weg nach Gunzesried, um das lange Wochenende im und ums Alte Höfle zu verbringen.

Mit einem neuen Anmelderekord machten wir uns mit knapp 50 Personen auf den Weg ins Allgäu. Es waren wieder einige neue Familien dabei, die sich auch alle sehr wohl und willkommen gefühlt haben – so die Rückmeldung. Wir waren alle sehr erstaunt, dass uns in diesem Jahr doch tatsächlich noch durchgehend tolles Wetter beschert sein sollte – zumindest laut Wetterbericht. Und der sollte recht behalten. Wir hatten 3 wunderbare Sonnentage und haben dies fast von Sonnenaufgang bis weit in den Abend hinein ausgenutzt (dann natürlich ohne Sonne). Ein Teil der Gruppe kam schon am Donnerstag an und wir ließen den Abend beim gemütlichen Essen mit Webergrill ausklingen. Der nächste große Schwung reiste dann am Freitag morgens an, so dass wir uns zunächst in 2 Gruppen auf den Weg Richtung Höllritzer Alpe machten. Die erste Gruppe teilte sich dann nochmal auf und eine Handvoll Wanderer stieg noch auf den Sipplinger. Der Rest wanderte dann teilweise durch den Tobel zurück zum Höfle, wo wir uns dann bei einem köstlichen Buffet mit selbstgemachten Kuchen alle stärkten. Obwohl wir alle mind. 4 bis 5 h gelaufen sind waren vor allem die Kinder nach der Stärkung wieder voller Energie – Webergrill und Lagerfeuer bescherten uns ein tolles Abendessen begleitet von leckeren Salaten, die die Familien mitgebracht haben. Der Abend wurde lang und erst spät gingen Kinder und Eltern ins Bett. Der nächste Tag startete zwar etwas bedeckt, aber bald setzte sich die Sonne durch. Wieder haben wir uns aufgeteilt, so dass sich eine erste Gruppe Richtung Rangiswanger Horn aufmachte mit der Option noch weitere Hörner zu erklimmen. Eine kleine Gruppe lief auch weiter, der Rest kehrte über den Tobel zum Höfle zurück. Die zweite Gruppe lief zunächst zur Sofa-Alpe, wo die Mittagspause natürlich etwas länger dauerte. Gemütliche Eltern betreuten nicht lauflustige Kinder und verlängerten die Pause etwas. Der größere Teil stieg dann auf zum Ofterschwanger Horn und von dort zurück aufs Höfle. Zu 6. Liefen wir noch weiter zum Rangiswanger Horn und kamen dann zwar als letzte, aber sehr zufrieden im Höfle an. Nach dem gemeinsamen Abendessen zog es die Kinder wieder zum Lagerfeuer und in den Wald – es war toll zu sehen, wieviel Spaß alle hatten!

Nach dem gemeinsamen Putzen am Sonntag teilte sich die Gruppe wieder in Heimfahrer und Wanderer. Diejenigen, die blieben, wanderten erst einmal zur Vorderen Krumbachalpe, die - juhu – geöffnet hatte! Von dort aus stiegen wir noch zu 5. Zum Steineberg – darunter 2 Jungs, die eine tolle Ausdauer und auch viel Spaß hatten. Das Wochenende endete mit einem Einkauf und Eis für die Wanderer in der Käserei - und mit etwas Rückreiseverkehr kamen alle gesund zu hause an. Wichtig war am Sonntag vor allem für alle Kinder ein ausgiebiges Vollbad!

Danke an alle für das tolle und unkomplizierte Wochenende – und an Petrus für das tolle Wetter! Das haben wir uns auch verdient....

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